Energieaudit DIN 16247

Energieaudit DIN 16247

Wie Ihr Unternehmen von einem Energieaudit profitieren kann

Ziel des Energieaudits

Mit der Durchführung eines Energieaudits wird der gesamte Energieeinsatz und -verbrauch eines Unternehmens geprüft, indem sämtliche relevanten Maschinen, Anlagen, Systeme oder ganze Standorte untersucht werden. Ziel des Audits ist es, die Energieeffizienz eines Unternehmens zu verbessern. Die Norm DIN EN 16247 definiert dabei die Anforderungen an ein qualitativ gutes Energieaudit. Da diese Bewertung des Energieeinsatzes auch Teil der umfangreicheren Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 ist, kann die Durchführung eines Energieaudits dafür eine sinnvolle Vorbereitung sein.

Seit 2015 ist die Durchführung eines solchen Energieaudits für alle Unternehmen Pflicht. Ausgeschlossen sind hier die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

OPTENDA - Content: Energieaudit

Müssen Sie als Nicht-KMU ein Energieaudit durchführen?

Sie sind dazu verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen, wenn das Unternehmen:
  • 250 oder mehr Personen beschäftigt oder
  • weniger als 250 Personen beschäftigt, aber mehr als 50 Mio. € Jahresumsatz und mehr als 43 Mio. € Jahresbilanzsumme hat.

Hinweis: Zahlen gelten zusammen mit „Verbundenen Unternehmen”

Sollte Ihr Unternehmen eine dieser Bedingungen erfüllen ist es dazu verpflichtet, ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001  einzuführen oder alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Diese Verpflichtung wurde zur Erreichung der europäischen Energie- und Klimaschutzziele durch die Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU festgelegt. In Deutschland erfolgte die Umsetzung dieser Richtlinie durch eine Änderung des Energiedienstleistungsgesetz. In diesem EDL-G wurde festgelegt, dass eine Erst-Auditierung bis zum 05.12.2015 erfolgen musste. Zusätzlich hierzu müssen, ausgehend vom Datum der Erst-Auditierung, alle vier Jahre wiederholte Energieaudits durchgeführt werden. Verzichtet ein Unternehmen auf die Einführung eines Energiemanagementsystems und auf die Durchführung von Energieaudits droht ein Bußgeld von bis zu 50.000€.

Müssen Sie als KMU ein Energieaudit durchführen?

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), welche die oben genannten Voraussetzungen unterschreiten, sind nicht von der Energieauditpflicht betroffen.

Hier gibt es jedoch auf freiwilliger Basis Möglichkeiten, ebenfalls den Energieverbrauch zu optimieren und Effizienzpotentiale aufzudecken. Die vom BAFA geförderte Energieberatung Mittelstand (EBM) richtet sich genau an diese Unternehmen, die Energie sparen und langfristig Ihre Energiekosten senken möchten. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier zur Energieberatung im Mittelstand. Die Beratung unserer Fachleute erfolgt auf Grundlage des Energieaudits 16247.

Diese Vorteile haben Sie von dem Energiemanagement Audit:

  • Erfüllung der gesetzlichen Anforderung durch das EDL-G
  • Übersicht Ihrer Energieflüsse und ‑kosten und energiespezifische Kennzahlen
  • Transparente Übersicht über mögliche Energieeffizienzmaßnahmen
  • Steigerung Ihrer Energieeffizienz
  • Reduzierung Ihres CO2-Footprints

Die 6 Schritte des Energieaudits: Ablauf und Checkliste

Ablauf eines Energieaudits

Ohne Probleme durch’s Audit:
Unterstützung durch die richtige Software

Schritt 3 zur Analyse des Energieverbrauchs kann maßgeblich durch die Implementierung von softwarebasiertem Energiemonitoring erleichtert werden. Hier werden alle relevanten Verbrauchsdaten aller möglichen Energieträger, wie z.B. Strom, Gas, Wasser etc., automatisiert erfasst und übersichtlich visualisiert. Dadurch entfällt das aufwendige manuelle Zählerablesen, um den Energieverbrauch zu dokumentieren. Außerdem sind alle Daten zentral in einem System abrufbar und müssen nicht von verschiedenen Stellen zusammengetragen werden.

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