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Klare Zuordnung von Zeitstempeln und mehr Flexibilität bei Analysen mit freien Zeiträumen

OPTENDA Entwickler-Update 07/2026

Ohne Analyse des Energieverbrauchs ist es schwer, ziel­gerichtet Ein­spa­rungen zu finden. Damit die Analyse der Energie­daten verlässlich funktioniert, ist eine korrekte Daten­grundlage nötig. Und damit diese Analyse auch genau genug ist, bedarf es verschie­dener und flexibler Visuali­sierungs­funktionen.

Unsere Energy Monitor Software bietet beides und unser internes Entwick­lungs­team arbeitet stetig daran, dass beides auch noch besser wird. Diesen Monat gibt es dafür z.B. zwei kleine neue Features, die die Energie­daten­analyse etwas erleichtern. Die Details dazu folgen in diesem Entwickler-Update.

Die Hauptarbeit unserer Software-Entwicklung fließt gerade aber vor allem in die Ver­besserung und Weiter­entwick­lung der neuen Module, die wir schon im letzten Entwickler-Update vor­gestellt haben: den OPTENDA Copilot und die Predictive Analytics. Mehr dazu wird in den kommenden Entwickler-Updates folgen.

Zeitstempel beim CSV-Import richtig interpretieren

Lastgangdaten werden üblicherweise als Zeit­reihen mit festen Mess­inter­vallen (z.B. 15 Minuten oder eine Stunde) bereit­gestellt. Jeder Mess­wert repräsentiert dabei den Last­gang eines bestimmten Zeit­inter­valls. Für die Zu­ordnung von Zeit­stempeln zu den Mess­intervallen existiert jedoch kein allgemein verbindlicher Standard. Je nach Mess­system oder Daten­quelle kann sich der Zeit­stempel entweder auf das Ende oder auf den Beginn des zugehörigen Inter­valls beziehen. Ein Wert mit dem Zeit­stempel 12:00 Uhr kann daher entweder das Intervall 11:45–12:00 Uhr oder das Intervall 12:00–12:15 Uhr reprä­sentieren. Obwohl die Zuord­nung zum Intervall­ende häufiger anzutreffen ist, werden in der Praxis beide Varianten verwendet.

Das Problem: Wenn Messwerte zeitlich verrutschen

Wird die Zuordnung der Zeit­stempel beim Daten­import von anderen Quellen via CSV nicht berück­sich­tigt, können Mess­werte zeitlich verschoben dar­gestellt werden. Dann lassen sich Verbrauchs-, Produktions- oder Betrieb­sdaten nicht mehr korrekt mit­einander vergleichen. An Tages- oder Monats­grenzen können Werte dann sogar dem falschen Zeit­raum zuge­ordnet werden. Auch Last­spitzen können dadurch zum falschen Zeit­punkt erscheinen.

Neue Option für die korrekte zeitliche Zuordnung

Beim CSV-Import in die Energy Monitor Software lässt sich des­halb nun festlegen, ob die Zeit­stempel den Anfang oder das Ende des jewei­ligen Mess­intervalls kennzeichnen. Das System ordnet die Werte dann automatisch korrekt zu – auch bei CSV-Importen mit mehreren Zähl­stellen und bei auto­mati­sier­ten Importen. Das manuelle Anpassen von Daten entfällt damit.

Verbrauchsdaten auch in freien Zeiträumen flexibel aggregieren

Im Verbrauchs­diagramm können Mess­werte bereits für feste Zeit­räume zu Stunden-, Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahres­werten zusammen­gefasst – also zeitlich aggregiert – dar­gestellt werden. Bei einem frei gewählten Zeit­raum zeigte der Energy Monitor bislang dagegen nur den absoluten Gesamt­verbrauch an. Auf eine zeitliche Auf­schlüsse­lung wurde bewusst verzichtet, um unüber­sicht­liche oder wenig aussage­kräftige Dar­stellungen durch eine unge­eignete Aggre­gation zu vermeiden.

Detaillierte Auswertungen bisher nur über Umwege

Wer die Verbrauchs­entwicklung innerhalb eines indi­viduellen Zeit­raums genauer untersuchen wollte, musste dafür auf andere Analyse­funktionen wie die Lastgang­analyse oder die Dauer­kennlinie aus­weichen. Eine direkte zeitliche Auf­schlüsselung des Verbrauchs im Verbrauchs­diagramm stand für freie Zeit­räume nicht zur Verfügung.

Passende Aggregationen zur Auswahl

Mit dem Update lassen sich nun auch frei gewähl­te Zeit­räume direkt im Verbrauchs­diagramm aggre­giert darstellen. Dabei bietet der Energy Monitor aus­schließlich Aggre­gationen an, die zur Länge des ausge­wählten Zeit­raums passen. Umfasst dieser beispiels­weise mehrere Tage, aber weniger als eine Woche, stehen Stunden- und Tages­werte zur Auswahl. So können Nutzer indi­viduelle Zeit­räume detail­lierter analy­sieren und selbst entscheiden, wann ihnen das Dia­gramm durch zu viele Daten­punkte zu unüber­sichtlich wird.

Bei den Kenn­zahlen haben wir diese Auswahl der Aggre­gation bei freien Zeit­räumen schon früher umge­setzt (siehe Entwickler-Update 05/2026).

Haben Sie Fragen zu einem der Features? Schicken Sie uns gerne eine Nachricht!

Eine Übersicht mit allen Neuerungen in unseren Software-Lösungen finden Sie übrigens hier:

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