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Energiemarktbericht von getenergy

Aktuelle Energiemarktinformationen für Unternehmen

Wer Marktpreise mit dem eigenen Verbrauch verbindet, schafft sowohl für den Energie­einkauf als auch für das Energiemanagement eine bessere Grundlage.

Deshalb finden Sie auf dieser Seite den wöchentlichen Energie­markt­bericht von getenergy, unserem Partner für Energie­einkauf.

Der Energie­marktbericht ersetzt natür­lich keine individuelle Energie­beratung, kann aber als regel­mäßiger Impuls für strategische Ent­schei­dungen dienen.

In jedem Fall ist er eine sinnvolle Infor­mation für das betriebliche Energie­management und alle, die sich intensiver mit Energie­themen auseinandersetzen.

Der aktuelle Blick auf den Energiemarkt

getenergy aktualisiert den Energiemarktbericht jede Woche. Über diesen Link gelangen Sie zur aktuellen Ausgabe des Energiemarktberichts:

Zum aktuellen Energiemarktbericht

Wöchentliche Einordnung der aktuellen Strom- und Gas­märkte

Relevante Ent­wick­lungen bei Ener­gie­prei­sen im Über­blick

Kompakte Ein­schätzung der Spot- und Termin­märkte

Orientierung für Energie­einkauf, Budgetplanung & Risiko­bewertung

Hintergrundwissen für die Einordnung der Energie­markt­berichte

Wem nicht alle Energiemarkt-Fachbegriffe geläufig sind, findet hier kompakte Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen.

Am Spotmarkt wird Energie zur sofortigen oder sehr kurz­fristigen Lieferung gehandelt, meist für den nächsten Tag (Day-Ahead) oder innerhalb eines Tages (Intraday). Die Energie­preise reagieren direkt auf aktuelle Faktoren wie Wetter, Nach­frage, Erzeugung oder Netz­situation.

Für Unternehmen bietet der Spot­markt Chancen, flexibel auf Verbrauchs­abweichungen zu reagieren und in günstigen Phasen nach­zukaufen, was jedoch mit einem entsprechend höheren Preis­risiko einhergeht.

Der Terminmarkt ist der Handelsplatz für langfristige Energiegeschäfte, auf dem Strom oder Gas für die Zukunft gekauft und verkauft werden. Lieferung und Bezahlung erfolgen zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft, während der Preis heute fixiert wird.

Unternehmen können den Terminmarkt nutzen, um Budgets zu stabilisieren, Risiken zu begrenzen und planbare Kosten zu erreichen. Gleichzeitig ist die richtige Wahl des Zeitpunkts für den Abschluss zentral für Einsparungen.

Frontjahr bezeichnet im Terminmarkt das nächst­liegende Kalender­jahr, für das Strom- oder Gas­lieferungen gehandelt werden. Angegeben wird es meist als Frontjahr Cal 2027 (z.B. für das Kalender­jahr 2027).

Der Preis des Frontjahres ist eine zentrale Referenz für Budget­planung und Preis­verhandlungen. Unter­nehmen können die Entwicklung der Frontjahr-Kontrakte beobachten, um Einstiegs­zeitpunkte zu wählen, Tranchen zu bilden, ihre Beschaffungs­strategie anzupassen und Risiken im Energie­einkauf langfristig besser zu steuern.

Baseload beschreibt eine Strom­beschaffung mit gleich­bleibender Leistung über alle Stunden eines Liefer­zeitraums, also 24 Stunden am Tag für z.B. ein Jahr, Quartal oder Monat. Sie deckt den konstanten Grund­bedarf eines Unter­nehmens ab. Durch eine geschickte Kombi­nation von Baseload-Produkten mit Spotmarkt-Einkauf lässt sich der Energie­bedarf stabil, kalkulier­bar und kosten­effizient versorgen.

Peakload-Produkte liefern Strom nur in definierten Spitzen­zeiten, typischer­weise während der Kern­arbeitszeit von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr. Sie eignen sich für Unter­nehmen, deren Verbrauch in diesen Stunden deutlich höher ist als nachts oder am Wochen­ende. Peakload ist meist teurer als Baseload, kann aber helfen, Last­spitzen gezielt abzusichern und den Einkauf besser an den tatsächlichen Lastgang anzupassen. Äußerst hilfreich dafür ist die detaillierte Lastgang­analyse.

Off-Peak bezeichnet Stromlieferungen in verbrauchs­schwachen Stunden, typischer­weise nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen. In diesen Zeiten ist die Nachfrage geringer, wodurch die Preise häufig niedriger sind als im Peak. Industrie­unter­nehmen können Off-Peak-Produkte helfen, den Grund­bedarf außerhalb der Spitzen­zeiten kosten­günstig zu decken und die Gesamt­beschaffung zu optimieren.

Die Tranchenbeschaffung ist eine Einkaufs­strategie, bei der der Energie­bedarf nicht zu einem einzigen Zeit­punkt eingekauft wird, sondern in mehreren Teil­mengen. Dadurch lassen sich Preis­risiken breiter verteilen und Beschaffungs­entschei­dungen flexibler an die Markt­entwicklung anpassen.

Tranchen können sowohl am Termin­markt als auch am Spot­markt gebildet werden. Eine klare Be­schaffungs­strategie und laufende Markt­beobachtung sind dafür entscheidend. Außerdem sehr hilfreich dafür ist die Prognose des eigenen Energie­verbrauchs.

Das THE-Marktgebiet (Trading Hub Europe) ist das deutsche Gasmarkt­gebiet, in dem Transport, Handel und Bilanzierung von Erdgas organisiert werden. Hier bilden sich die Referenz­preise für Gas­lieferungen an Industrie und Versorger.

Für Unternehmen ist das Verständ­nis des Markt­gebiets wichtig, um Preis­entwicklungen einzuordnen, Angebote zu vergleichen und den Gasbedarf gezielt zu sichern.

Der Gasspeicherstand zeigt, wie stark die europäischen und nationalen Gas­speicher gefüllt sind. Er ist ein zentraler Indikator für Versor­gungs­sicher­heit und wirkt direkt auf die Gaspreise: Hohe Füll­stände beruhigen den Markt, niedrige erhöhen das Preis­risiko. Entsprechend ist der Speicher­stand für Unter­nehmen ein wichtiges Signal für Einkaufs­zeitpunkte und die Bewertung zukünftiger Preis­entwicklungen.

LNG steht für Liquified Natural Gas (verflüssigtes Erdgas), das bei sehr niedrigen Temperaturen kom­primiert und in Tank­schiffen transportiert wird. Durch LNG-Importe sind europäische Gas­märkte weniger von Pipeline-Lieferungen abhängig, weshalb sie vor allem seit dem russischen Angriffs­krieg auf die Ukraine zu einem zentralen Baustein der Versorgungs­sicherheit und damit zu einem wichtigen Treiber der Gaspreise wurden.

Durch die Beobachtung von LNG-Märkten lassen sich Preis­risiken erkennen und Einkaufs­zeitpunkte optimieren.

CO2-Zertifikate berechtigen zum Ausstoß bestimmter Mengen an Kohlen­dioxid, insbeson­dere im euro­päischen Emissions­handels­system. Der Preis dieser CO2-Zertifikate beeinflusst unter anderem die Strom­erzeugungs­kosten von Kraft­werken und damit die Groß­handels­strom­preise. Für Industrie­unter­nehmen ist der CO2-Preis deshalb ein wesentlicher Kosten- und Steuerungs­faktor, sowohl bei der Energie­beschaffung als auch bei der lang­fristigen Dekarbo­nisierungs­strategie.

Warum Energieeinkauf und Energie­manage­ment zusammengehören

Aktuelle Marktinformationen zeigen, wie sich Strom- und Gaskosten entwickeln. Wie stark diese Ent­wick­lungen ein Unter­nehmen tat­sächlich betreffen, hängt aber nicht nur vom Energie­preis allein ab. Richtig aussage­kräftig werden sie erst, wenn Unter­nehmen die Markt­daten mit ihren eigenen Ver­brauchs­daten verbinden. Denn erst der Blick auf Stand­orte, Anlagen, Prozesse und Last­gänge zeigt, welche Preis­ent­wicklungen besonders relevant sind.

Softwarebasiertes Energiemonitoring macht diese Zusammen­hänge durch auto­matisierte Daten­erfassung und -auswer­tung trans­parent: Es zeigt, welche Mengen pro Energie­träger benötigt werden und wo Effizienz­maß­nahmen helfen können, Kosten- und Preis­risiken gezielt zu reduzieren. Anhand dieser Infor­mationen können Unter­nehmen valide, daten­basierte Entschei­dungen treffen und sowohl im Energie­einkauf als auch im Energie­management die richtigen Maß­nahmen priorisieren.

Gemeinsam mit getenergy unterstützen wir von OPTENDA Unternehmen dabei, Energie nicht isoliert zu betrachten.

Daraus ergeben sich zwei Perspektiven, die Marktentwicklungen und Verbrauchsdaten miteinander verbinden und Unternehmen bei der strategischen Energiesteuerung unterstützen.

Die Experten von getenergy sind auf Energie­beratung und Energie­einkauf für Unter­nehmen spezialisiert. Ihr Fokus liegt auf maß­geschnei­derten Beschaffungs­strategien, Markt­analysen und der Bewertung aktueller Preis­entwicklungen an den Strom- und Gas­märkten für Groß- und Industrie­kunden.

Mehr über getenergy

Mit OPTENDA unterstützen wir Industrie- und Ge­wer­be­unter­nehmen mit Software-Lösungen für digi­tales Energie- und CO2-Manage­ment. Ziel ist es, Energie­ver­bräuche transparent zu machen, Reporting­prozesse zu vereinfachen und Einspar­potenziale daten­basiert zu identi­fizieren.

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