Mit externem Know-how zur besseren CO2-Bilanz

CO2-Ausstoß senken mit dem Energy Monitor von OPTENDA

Höhere Energieeffizienz, niedrigere CO2-Emissionen

Das Thema CO2 stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Der Handlungsbedarf zur Senkung der Emissionen steigt – von ökologischer, gesetzlicher und gesellschaftlicher Seite aus. Energiemanagement als effektive Maßnahme zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizenz gewinnt daher in vielen Unternehmen an Bedeutung.

Auf diesem Gebiet ist Jan Budinsky Experte. Als Energiemanager bei der OPTENDA GmbH betreut und berät er Unternehmen aus Industrie und Gewerbe im Hinblick auf deren Energieeffizienz. In unserem Interview gewährt er Ihnen Einblicke in seinen Arbeitsalltag und die Bedeutsamkeit des Themas CO2.

 

Wie wirkt sich das Thema CO2-Reduzierung auf deine Tätigkeit aus?

Jan Budinsky: Da immer mehr Unternehmen CO2-neutral werden möchten, ist die Relevanz über die letzten Jahre deutlich gestiegen. Für mich als Energiemanager somit auch, da ich Unternehmen bei der Steigerung ihrer betriebsinternen Energieeffizienz helfe. Eine verbesserte Energieeffizienz hat einen positiven Einfluss und führt zu einer verbesserten CO2-Bilanz – ist also sehr wichtig, um ein Unternehmen erfolgreich Richtung CO2-Neutralität zu bringen!

 

Wie siehst du die Relevanz des Themas für die nächsten Jahre?

J.B.: Die Relevanz wird weiter steigen. Zum einen wirkt sich das Thema unter anderem durch die CO2-Steuer direkt auf die Kosten aus. Und zum anderen steigt der gesellschaftliche Druck hin zu mehr ökologischer Verantwortung, was sich direkt im Ansehen des Unternehmens spiegelt. Die Verantwortlichen müssen sich somit in den nächsten Jahren intensiv mit dem Thema auseinandersetzen – für mich als Energiemanager gilt das natürlich gleichermaßen.

 

Wie hilft dir dabei eine softwarebasierte Erfassung der Energieverbräuche?
J.B.:  Sie hilft mir sehr, da in der Software die CO2-Faktoren eingestellt und hinterlegt werden. Das erleichtert meine Arbeit natürlich erheblich und fördert zudem auch das Verständnis. Die digital und automatisiert erfassten Energieverbrauchsdaten werden direkt mit jeweilig passenden Faktoren verrechnet und ich erhalte tagesgenaue CO2-Berichte, wenn ich sie brauche!

 

Lohnen sich denn die Investitionen zur Verbesserung der CO2-Bilanz auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht?

J.B.: Ja, das tun sie. Natürlich müssen Investitionen in infrastrukturelle Aspekte wie beispielsweise eine Photovoltaikanlage anders bewertet werden als der Invest in eine neue Maschine für die Produktion. Nehmen wir aber das vorher angesprochene Beispiel der Software: Unwirtschaftlichkeiten, die auch die CO2-Bilanz negativ beeinflussen, lassen sich durch die Software sehr schnell aufdecken. Bei raumlufttechnischen Anlagen zum Beispiel wird eine falsche Einstellung direkt durch die Visualisierung des Energieverbrauchs sichtbar gemacht. Änderungen an der Steuerung lösen das Problem schnell und die Effizienz wird gesteigert, ohne dass eine Investition notwendig ist. Die eingesparten Energiekosten gleichen die Kosten für die Software erfahrungsgemäß innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder aus – auch durch solche kleinen Maßnahmen. Hier kommt es eben auch auf die aktive Nutzung des Tools und die Umsetzung der Ergebnisse an.

Um größere Einsparungen zu erzielen, sind dann allerdings häufig technologische Veränderungen an den Anlagen erforderlich. Hier unterstützt mich die Software bereits im Vorfeld mit einer fundierten und genauen Datengrundlage. Das hilft mir also im Vorfeld zur Bewertung der IST-Situation und hinterher natürlich in der Bewertung, ob die Anlage dann auch tatsächlich effizienter und kostengünstiger läuft. Das schafft Transparenz,  verbessert die CO2-Bilanz und ich habe ein Controlling-Tool mit belastbaren Daten zu meiner Unterstützung.

 

Setzen sich deines Erachtens Unternehmen ausreichend mit dem Thema Energieeffizienz auseinander?

J.B.: Das Thema wird trotz seiner Relevanz immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Meist bekommt ein Mitarbeiter das Thema Energie/Umwelt, zusätzlich neben seinem Tagesgeschäft aufgebrummt – und das oft trotz fehlender Kenntnisse. Vielfach betrifft es Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement oder der Instandhaltung, dem Facility Management oder auch teilweise aus den kaufmännisch verantwortlichen Abteilungen wie dem Controlling. Jeder weiß, dass hier in der Regel genug Arbeit anfällt. Das führt in erster Linie dazu, dass das Thema im Grunde nicht bearbeitet wird und viele einfach umzusetzende Einsparmöglichkeiten gar nicht erst erkannt werden.

 

Und da kommst du ins Spiel?

J.B.: Richtig! Den Mitarbeitern fehlt meist nicht nur das Know-how, sondern wie gerade schon angesprochen, auch einfach die Zeit, sich ausreichend mit der Thematik beschäftigen zu können, da sie bereits fast komplett mit ihrem Hauptaufgaben ausgelastet sind – und diese haben natürlich immer Priorität. Dadurch wird das Thema Energie vernachlässigt. Und genau hier kommen meine Kollegen und ich ins Spiel. Wir sind Experten auf unserem Gebiet. Als Energiemanager kann ich mich zu 100% auf die Aufgabe konzentrieren. Somit können auch sehr schnell positive Ergebnisse erzielt werden.

Dennoch rate ich jedem Unternehmen, neben dem Einsatz eines externen Energiemanagers, zusätzlich die eigenen Mitarbeiter zu schulen. Hierdurch ändert sich deren Bewusstsein nachhaltig und Maßnahmen lassen sich leichter im Unternehmen etablieren und umsetzen.

 

Gibt es staatliche Förderungen als Anreiz zur Verbesserung der Energieeffizienz, die man als Unternehmen nutzen sollte?

J.B.: Ja, die gibt es. Für Investitionen in Energiemonitoring-Softwarelösungen wie dem OPTENDA Energy Monitor können Unternehmen Fördergelder vom BAFA in Anspruch nehmen. Bezogen auf die CO2-Neutralität gibt es jedoch noch keine direkte Förderung. Es werden verschiedene Module zur Anlagenoptimierung angeboten, was aber im besten Fall „nur“ zur Reduzierung, allerdings nicht zur Neutralität, führt.

 

Ab wann sollten Unternehmen eine eigene Energiepolitik verfolgen?

J.B.: Immer! Energiepolitik hat nichts mit der Größe oder dem Umsatz zu tun, daher sollten grundsätzlich alle Unternehmen eine eigene Energiepolitik verfolgen. Das wirkt sich immer positiv auf die energiebezogenen Rechnungen aus. Und nebenbei verbessert man das Image des Unternehmens. Wenn die Haltung von der Führungsebene vorgegeben und vorgelebt wird, hat das viel Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter und die Vorgaben werden leichter angenommen und umgesetzt.

 

Auch von gesetzlicher Seite müssen Unternehmen immer höheren Umweltstandards entsprechen, um Energie- und Umweltziele der Bundesregierung einhalten zu können. Inwieweit kannst du hier unterstützen?

J.B.:  Ich fokussiere mich auf meine Aufgabe und setzte die Vorgaben um. Durch mein Wissen, welches ich mir durch mein Studium, aber auch durch verschiedene Projekte sowie meiner jahrelangen Berufserfahrung auf diesem Gebiet  aneignen konnte, unterstütze und ergänze ich das Unternehmen perfekt. Schlussendlich profitiert das Unternehmen durch ein professionell betreutes Energiemanagement von mehr Effizienz und geringeren Verbräuchen.

 

Team OPTENDA: Jan Budinsky

Jan Budinsky
Gestartet in Ulm mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker erlernte Jan die ersten Kenntnisse zur Mechanik. Das setzte sich auch in der Wahl seines Studiums durch – Energiesystemtechnik an der Hochschule Ulm. Mit Beendigung seines Studiums war Jan als Energie- und Umweltmanagementbeauftragter tätig. Dies waren die Grundsteine für seine heutige Tätigkeit bei OPTENDA. Hier ist er für Projektkoordination sowie Maßnahmenumsetzung und Audits zuständig.

Fotos: Shutterstock, Dominik Marx

 

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