Wärmeverbrauchserfassung SAMSON

Mehr Energietransparenz durch Wärmeverbrauchserfassung bei der SAMSON AG

Kompetent, effizient und engagiert: Wie Wärmemonitoring-Projekte mit OPTENDA ablaufen, zeigt die Wärmeverbrauchserfassung bei der SAMSON AG.

Im Zuge der ISO 50001-Zertifizierung führte die SAMSON AG bereits im Jahr 2016 den Energy Monitor zur kontinuierlichen Aufzeichnung seiner Stromverbräuche ein. Nachdem sich die Software bewährte, bestand der Wunsch des Kunden, die gesamte Wärmeverteilung des Frankfurter Standorts mit in die Software zu integrieren.

Fehlende Transparenz des Wärmebedarfs

Aufbauend auf einem zentralen Dampfübergabepunkt vom Versorger betreibt die SAMSON AG ein standortweites Verteilnetz hin zu einzelnen Dampfabnehmern wie beispielsweise Lackieranlagen, Prüfstand oder Küche. Abgesehen von der monatlichen Abrechnung vom Versorger bestand keine weitere Kenntnis über einzelne Wärmebedarfe. Somit waren auch mögliche Effizienz- bzw. Einsparpotenziale unbekannt. Neben der Konzepterstellung und Engineeringdienstleistungen übernimmt die SAMSON AG außerdem die Auswahl und Steuerung der Installationspartner.

Zielsetzung

  • Wärmebedarf transparent erfassen
  • Trennung nach Raumheizung und Warmwasser
  • Wärmeabnahme einzelner Prozesse (z.B. Galvanik) ins Monitoring einbinden

Zügige Projektumsetzung durch Gesamtauftrag

Zur Projektumsetzung beauftragte SAMSON OPTENDA und übergab den Experten die Gesamtverantwortung für das Projekt. Aufbauend auf einer Machbarkeitsstudie und der detaillierten Aufnahme der Einbausituation der Wärmemesstechnik entstand ein ganzheitlicher Messstellenplan mit allen nötigen Informationen für die weiteren Projektschritte. Parallel zum Engineering fand die Auswahl der Projektpartner für die mechanische sowie die elektrische Installation statt. In einem weiteren Vor-Ort Termin wurden spezifische Fragestellungen der Installationsfirmen sowie der grobe Ablauf geklärt.

Schnelle Umsetzung trotz herausfordernder Datenkommunikation

Inbetriebnahme in Rekordzeit

Aufgrund klar definierter Schnittstellen zwischen den am Projekt beteiligten Unternehmen, sowie der einheitlichen Datenaufnahme und -weiterverarbeitung aus einer Hand, konnte die Realisierung in sehr kurzer Zeit erfolgen. Innerhalb von vier Wochen gelang die Ermittlung der benötigten technischen Parameter, die Vorplanung sowie Projektkalkulation inklusive Angebot. Von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme vergingen lediglich rund drei Monate. Während laufendem Produktionsbetrieb des Kunden wurden insgesamt 54 Wärmemengenzähler für Wasser und drei Dampfmessstellen installiert und in das bestehende Energiemonitoring integriert.

Herausforderung Datenkommunikation

Die Datenübertragung wurde nicht leistungsgebunden, sondern mit SAM-LAN, der neuen Funktechnologie von SAMSON umgesetzt. Das Funknetzwerk SAM-LAN nutzt ein freies ISM-Band mit einer Sendefrequenz von 869 MHz. Sämtliche Funkteilnehmer bilden ein Mesh-Netz, das heißt Sie können untereinander selbstständig Verbindungen herstellen. Beim Ausfall eines Teilnehmers kann hierbei ein anderer Kommunikationspfad genutzt werden.

Kurzdarstellung

Projekt: Messung einer dampfbasierten Wärmeverteilung an einem Industriestandort
Leistungen: Machbarkeitsprüfung, Erstellung Messkonzept, Engineering, Hardwarebeschaffung, Entwicklung, Dateneinbindung, Projektsteuerung
Dauer: 3 Monate
Volumen: >300.000 €
Ergebnis: umfassendes Wärmemonitoring mit 57 Messstellen

Installationsvorteil Funknetz

OPTENDA: Logo SamsonGroßer Vorteil der Funktechnologie ist, dass keine Leitungen zu den einzelnen Messpunkten verlegt werden müssen. Das reduzierte im Projekt den Installationsaufwand spürbar, zumal sich viele der Wärmeverteilungen in Kellerräumen befinden, die über keinerlei Kommunikationsanbindung verfügen. Mittels Testgeräten entwickelte OPTENDA innerhalb weniger Wochen die nötigen Schnittstellen, um die Datenstruktur des Funknetzwerks integrieren zu können. Die spätere Einbindung der Messdaten während der Projektumsetzungsphase gelang reibungslos. Als nächster Schritt ist die Einbindung der Druckluftversorgung in das Monitoring anvisiert.

Foto: Dominik Marx