CO2-Management

Professionell und nachhaltig:
Einfaches, aber effektives CO2-Management für Unternehmen

Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Unternehmen kommen nicht mehr umhin, sich der Verantwortung und der damit verbundenen Herausforderung zu stellen. Die Aufgabe des betrieblichen CO2-Managements wird also immer wichtiger. Der Handlungsdruck entsteht dabei aus mehreren Richtungen:

  • Gesetzliche Vorgaben und Richtlinien definieren Klimaziele, für deren Erreichen auch die Unternehmen mitziehen müssen.
  • Das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft wächst und so steigt die Nachfrage der Kunden nach klimaneutralen Produkten und Dienstleistungen.
  • Dadurch wird auch die Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer wichtiger, wodurch sich auch sämtliche Zulieferer mit CO2-Management beschäftigen müssen.
  • Die seit 2021 greifende CO2-Bepreisung macht sich zunehmend in den Energiekosten bemerkbar. Aktuell (2022) fallen 30€ pro Tonne CO2 an, bis 2025 steigt der Preis auf 55€ pro Tonne.

Diese Faktoren sind mit vielen weiteren Aspekten verknüpft und wirken sich schließlich alle auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aus.

Gründe für CO2 Management Unternehmen OPTENDA
Ein professionelles CO2-Management wird also zum Standard.
Wie können Unternehmen das am besten angehen?

Der Weg in die CO2-Neutralität

Wie Unternehmen den richtigen Einstieg finden

Das Ziel einer komplett CO2-neutralen Wertschöpfungskette ist sehr komplex und für jedes Unternehmen mit großen Herausforderungen verbunden. Für den Einstieg in das Thema ist wie so oft, ein Überblick über die IST-Situation notwendig und stellt den ersten, wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ziel dar. Dafür müssen alle für das Unternehmen relevanten CO2-Emissionen erfasst und entsprechend in eine CO2-Bilanz aufgenommen werden. Im nächsten Schritt werden dann die einzelnen Stellen der CO2-Verursacher genauer analysiert: Welche davon können reduziert oder sogar eliminiert werden? Hierfür müssen dann entsprechende Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Die Emissionen, die dann noch übrig sind – die also nicht umgangen werden können –, können kompensiert werden, beispielsweise im Rahmen einer Förderung von Klimaschutzprojekten oder auch dem Bezug von Energie aus garantiert erneuerbarer Erzeugung (Green PPA).

Die CO2-Bilanz als Ausgangspunkt

Wie groß ist der CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens?

Die CO2-Bilanz ist das essenzielle Instrument für eine erfolgreiche CO2-Reduktion. Denn nur durch die Transparenz, wie viel CO2 überhaupt ausgestoßen wird, ist ersichtlich, wie viel und wo reduziert bzw. letztendlich kompensiert werden muss. Die erste Herausforderung liegt hier bereits in der Erhebung der Daten. Soll die Bilanz eines Unternehmens oder eines bestimmten Produkts aufgestellt werden, sind auch vor- und nachgelagerte Leistungen von teils sehr komplexen Lieferketten zu berücksichtigen. Dabei wird der Ausstoß in drei Kategorien, die sogenannten Scopes, unterteilt:

  • Scope 1: direkte Emissionen des eigenen Unternehmens
  • Scope 2: indirekte Emissionen, die durch den Bezug von Energieträgern entstehen
  • Scope 3: indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungsketten

Bei der Erfassung und der richtigen Einteilung bieten entsprechende Software-Lösungen eine große Erleichterung und verbessern die Qualität und Aussagekraft der CO2-Bilanz deutlich.

Erfahren Sie hier mehr zu den einzelnen Scopes.

Potenziale von CO2-Management

Energie- und CO2-Management für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Erreichen von Klimazielen und Klimaneutralität

Wie wird der CO2-Fußabdruck schnell und nachhaltig kleiner?

Auf den CO2-Ausstoß der vor- und nachgelagerten Stufen in der Wertschöpfungskette haben Unternehmen meist nur bedingt Einfluss. Daher ist der erste Schritt, wenn es an senkende Maßnahmen geht, im eigenen Betrieb anzusetzen. Hier ist die Energieeffizienz von zentraler Bedeutung. Denn wenn der Energieverbrauch reduziert wird, wird gleichzeitig auch weniger CO2 ausgestoßen.

Um den Energieverbrauch im Blick behalten zu können, ist daher ein detailliertes, digitales Energiemonitoring grundlegend. Richtig vernetzt versorgt es sowohl das CO2– und Nachhaltigkeits- als auch das Energiemanagement mit den notwendigen Informationen zum Energieeinsatz. Berücksichtigung finden sollten dabei alle Energieträger und Energieflüsse (Strom, Gas, Wasser, Druckluft, Wärme- und Kältemengen etc.). Mit dieser Transparenz ergeben sich schnell Potenziale für die Einsparung von Energie. Außerdem liefert das Monitoring auch für den Umstieg auf erneuerbare Energien, vor allem aus Eigenerzeugungsanlagen wie PV-Anlagen oder BHKWs die relevanten Verbrauchszahlen, um die Anlagen optimal einsetzen zu können.

Beispiele aus der Praxis

Wie können CO2-Einsparungen in der Praxis aussehen? Werfen Sie einen Blick in unsere Fallbeispiele. Sie werden sehen, die Verbesserung der CO2-Bilanz ist mit einem transparenten Energieverbrauch gar nicht so schwer und es werden schnell Fortschritte erzielt.

Energy Monitor von OPTENDA mit einer Grafik zur Analyse des Gasverbrauchs

Gasverbräuche digital erfassen!

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Effizienzsteigerung Beleuchtung durch Rasteranalyse für Einsparung an CO2

CO2 einsparen mit effizienter Beleuchtung

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Zwei Geschäftsmänner im Anzug laufen durch eine energieeffiziente Produktionshalle mit dem OPTENDA Energie Monitor in ihren Händen.

CO2-neutrale Industrie mit der DMG MORI AG

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FAQ: Begriffe und Grundlagen im CO2-Management

CO2-, treibhausgas- oder klimaneutral – Was ist was?

So allgegenwärtig die Begriffe CO2, Klimaneutralität & Co. auch sind: Es herrscht immer noch viel Unklarheit über ihre tatsächliche Bedeutung. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick.

CO2-Neutralität bedeutet, dass keine Beeinträchtigungen des Klimas mehr durch CO2-Emissionen ausgehen. Erreicht werden kann dies durch die Emissionsreduktion und/oder deren Kompensation. CO2-Emissionen haben durch ihren mengenmäßigen Ausstoß in Deutschland die größten Auswirkungen auf den Treibhausgaseffekt, der die globale Erderwärmung bedingt.

Die Treibhausgasneutralität umfasst einen größeren Bereich als die CO2-Neutralität, da hier neben Kohlenstoffdioxid (CO2) auch die weiteren Treibhausgase wie Methan (CH4), Lachgas (N2O) oder Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) Berücksichtigung finden. Deren Auswirkungen sind hinsichtlich des Klimaschutzes teilweise deutlich schwerwiegender als Kohlenstoffdioxid. Damit die Umweltauswirkungen vergleichbar gemacht werden können, gibt es die Umrechnung in CO2-Äquivalente (CO2e).

Klimaneutralität stellt den umfassendsten Begriff dar. Er bedeutet, dass sämtliche negative Auswirkungen auf das Klima entweder reduziert oder entsprechend ausgeglichen sein müssen. Dabei gehen die Anforderungen über die der CO2– und der Treibhausgasneutralität hinaus; für die Klimaneutralität ist es beispielsweise zusätzlich notwendig, die eigene Landnutzung so umzustellen, dass keine schädlichen Umweltauswirkungen mehr entstehen.

Bei der Energiegewinnung gibt der Emissionsfaktor (EF) an, welche Menge an Treibhausgasen bei der Umsetzung eines Energieträgers freigesetzt wird. Er stellt also das Verhältnis der Masse des emittierten (also freigesetzten) Stoffs zur gewonnenen Energieeinheit dar.

Nicht alle Treibhausgase wirken sich gleich stark auf den für die Erderwärmung verantwortlichen Treibhausgaseffekt aus. Damit eine Einordnung möglich ist, gibt das CO2-Äquivalent an, wie groß die Klimaauswirkungen eines bestimmten Treibhausgases im Vergleich zu CO2 sind.

Bei Negativ-Emissionen handelt es sich um Emissionen, die wieder aus der Atmosphäre entfernt werden. Dies kann beispielsweise durch die natürliche Absorption durch Wälder oder durch eine unterirdische Einlagerung geschehen. Im Hinblick auf die gesteckten Klimaziele erlangen Negativ-Emissionen eine immer größere Bedeutung.

Die Netto-Null-Emissionen sind ein häufig gestecktes Ziel in der Entwicklung zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Es gibt an, dass die ausgestoßenen Treibhausgase wieder durch Negativ-Emissionen ausgeglichen werden. Die letztendliche Bilanz muss also gleich Null sein.

Wir unterstützen Sie im CO2-Management

Profitieren Sie vom Experten-Wissen

Von der Erfassung über die Erstellung der Bilanz bis hin zur Kompensation von CO2-Emissionen: Unser Experten-Team bietet Ihnen beim CO2-Management Unterstützung – mit viel Know-how und Erfahrung. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über unser Angebot:

CO2 Monitor Software

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Erstellung der CO2-Bilanz

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Unser Team unterstützt Sie beim Zusammentragen der Daten sowie bei deren korrekter Kategorisierung.

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CO2-Kompensation

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