Direkte Einbindung der Messdaten von Messstellenbetreibern

Entwickler Update OPTENDA Energy Monitor und CO2 Monitor OPTENDA

Entwickler-Update 11/2023:
Die aktuellen Software-Updates von OPTENDA

Messdaten eines Hauptzähler vom dem zuständigen Messtellenbetreiber zu bekommen war bisher immer mit erheblichem Aufwand verbunden. Dieser war besonders groß, wenn mehrere Standorte und mehrere Messstellenbetreiber involviert waren. In diesen Fällen gibt es für Energy Monitor Kunden nun eine deutliche Erleichterung. Seit dem letzten Update ist es möglich, die Messdaten fast aller Messstellenbetreiber direkt in die Software übertragen zu lassen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Entwickler-Update. Am Ende des Beitrags finden Sie außerdem noch eine Übersicht mit den weiteren Updates aus dem Energy Monitor und dem CO2 Monitor.

 

Keine zusätzliche Messtechnik nötig: Direkte Einbindung der Hauptzähler in den Energy Monitor

Der direkte Abruf der Messdaten der Hauptstromzähler vom zuständigen Messstellenbetreiber im Energy Monitor wird durch die Marktkommunikation (kurz: MaKo) ermöglicht. Sie regelt den Datenaustausch unter allen Beteiligten im deutschen Energiemarkt.

 

OPTENDA als Energieserviceanbieter

Im Rahmen der MaKo nehmen wir mit OPTENDA nun die Rolle eines Energieserviceanbieters (ESA) ein, der den Datenabruf für die Anschlussnutzer vereinfacht. Dieser muss nun nicht mehr direkt beim Messstellenbetreiber anfragen, um die Messdaten seines Hauptzählers zu bekommen. Wie eingangs erwähnt kann das insbesondere bei mehreren Standorten, für die unterschiedliche Messstellenbetreiber zuständig sind, sehr aufwändig werden – insbesondere, da es kein standardisiertes Format für die Messdaten gibt.

 

Zusammenarbeit mit Mako365

Für die Datenübertragung arbeiten wir mit dem Dienstleister Mako365 zusammen, welcher die Schnittstelle zu den Messstellenbetreibern anbietet. Dadurch können die Daten über eine Web-Schnittstelle in den Energy Monitor integriert werden. Ein zusätzliches Messgerät ist dafür nicht erforderlich. Die Software bereitet die Daten dann übersichtlich auf, sodass der Datenabruf nach Bedarf und ohne Aufwand erfolgen kann.

Aktuell umfasst die Datenübertragung nur die Messdaten für Strom. Weitere Energiearten sind aber in Planung und werden folgen.

 

Die weiteren Updates im Überblick

Neben der Einbindung der Hauptzählerdaten über Mako365 gibt es diesen Monat folgende Updates im Energy Monitor und CO2 Monitor:

  • Erweiterte Dashboard-Berechtigungen: Bisher gab es im Energy Monitor private (nur für den Nutzer sichtbare) und öffentliche Dashboards. Jetzt gibt es noch zusätzlich Dashboards mit “eingeschränktem Zugriff”. Ähnlich wie bei öffentlichen Dashboards können diese nur von Admins angelegt werden. Angesehen werden können sie aber von allen Benutzern, die für die entsprechenden Dashboards freigegeben sind.
  • Verlinkung zwischen Dashboards: Jedes Dashboard-Elemente kann jetzt als Link zu einem weiteren Dashboard dienen. So kann man z.B. von einem Dashboard, welches das gesamte Unternehmen abbildet, zu einzelnen Gebäuden oder Produktionsanlagen verlinken. Die Nutzer können dann per Klick durch die Dashboards navigieren. Mehr über die Dashboard-Funktion im Energy Monitor finden Sie übrigens in unserem Blog-Beitrag zur Energiedatenanalyse mit individuellen Dashboards.
  • Neue Datenbank für Emissionsfaktoren: Im CO2 Monitor ist jetzt neben der DEFRA-Datenbank auch die ProBas-Datenbank des Umweltbundesamts standardmäßig hinterlegt. Damit haben die Nutzer zusätzlich zu international gültigen Werten noch Referenzwerte, die konkret für den deutschen Markt gelten.

Mehr über die Dashboard-Funktion im Energy Monitor finden Sie übrigens in unserem Blog-Beitrag zur Energiedatenanalyse mit individuellen Dashboards.

Haben Sie Fragen zu einem neuen oder auch schon älteren Feature? Schicken Sie uns gerne eine Nachricht!

 


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